Hier stelle ich euch meine Einsätze vor, die ich in meinem Berufsleben und in meiner Arbeit im Ehrenamt erlebe. Ich bin Rettungasassistent im Praktikum, d.h. ich bin im letzten Lehrjahr. Ich habe diesn Blog erstellt damit ihr einen Einblick von der Arbeit im Rettungsdienst und im Ehrenamtlichen Bereich der Hilfsorganisationen erhaltet. Ich versuche so gut wie möglich das Datenschtuzgesetz sowie die Schweigepflicht einzuhalten. Sollte irgendetwas in den von mir verfassten Texten nicht rechtens sein, so bitte ich darum mir dies mitzuteilen, damit ich dies ändern kann. Wenn ihr wollt könnt ihr die hier gebloggten Einsätze als Fallbeispiele für Ausbildungszwecke nutzen, aber ich bitte darum mir ne kurze Info zu geben und bei verwendung der hier angegebenen Daten kurz meinen Blog als Quelle zu nennen.

Beruflich habe ich im Monat ca. 60 Einsätze, jedoch werde ich nicht alle Bloggen, da viele davon Krankenbeförderungen sind (Entlassung, Patienten zur Dialyse fahren) oder Einsätze die sich wiederholen (Herzinfarkt, Schlaganfall). Daher werde ich nur "Besondere" Sachen Bloggen. Bei Fragen stehe ich euch gerne zur Verfügung, einfach über das Kontaktformular ne mail an mich schicken.

1 Kommentar 15.3.07 18:46, kommentieren

Luftnot mit spätere Intubation

Einsatzart: NFA (Notfall mit Notarzt)

 

 

Die Patientin haben wir auf dem Sofa in Atemunterstützender (Arme nach hinten) haltung vorgefunden. Die Patietin war wach, Ansprechbar und Orientiert. Sie berichtete uns, das die Atmenot öfters vorkommt.

Erster Blutdruck: 160/110

Puls: 123

SPo²: 91%

 

Der Notarzt traf nachdem wir die Vitalwerte Festgestellt hatten am Einsatzort ein. Um die Patientin optimal versorgen zu können haben wir die Patienten zügig zum Rettungswagen gebracht und mit erhöten Oberkörper auf der Trage gelagert.

Aufgrund der niedrigen SPo² erhielt die Patientin 6L O²/min

Beim Auskultieren der Lunge waren starke Blubbergeräusche zu hören, was auf ein Lungenödem hinwies.

Aus diesem Grund erhielt die Patientin 40mg Furosemid® sowie 500ml Ringer-Lactat®, welches als trägerlösung diente.

Ohne erkennbaren Grund verschlechterte sich er Allgemeinzustand der Patientin plötzlich massiv, sie klagte über massive Probleme beim Atmen und bildete eine starke Zyanose.

Umgehend erhielt die Patientin weitere 40mg Furosemid® sowie 500mg Prednisolut®. Außerdem wurde der Sauerstoff auf 12L O²/min geändert.

Die SPo² fiehl auf 72%.

Der Notarzt entschied eine Intubation durch zu führen, und in folge dessen die Patientin künstlich zu Beatmen.

Die Intubation wurde mit 20mg Ebrantil® sowie 20mg Dormicum® eingeleitet.

Bei der Lagerung der Patientin zur Intubation  aspirierte diese große Mengen an Schaum und Wasser. Die Intubation gelang jedoch ohne Probleme. Anschließend wurde die Patientin an die Beatmungsmaschine angeschlossen. In Zyklischen Abständen wurden die Atemwege abgesaugt. Die Narkose wurde mit 0,2mg Morphium aufrecht erhalten.

Die SPo² stieg wieder auf 98%, Der Puls betrug 93 und der Blutdruck hielt sich bei 130/100 leicht Schwankend.

Nachdem sich der Zustand der Patientin stabilisiert hatte wurde diese unter Sonderrechten zur weiteren Versorgung auf eine Innere Intensivstation gebracht.

 

Der Transport verlief ohne Schwierigkeiten bei gelegentlichem Absaugen der Atemwege. 

1 Kommentar 23.10.07 01:11, kommentieren

Exitus

Einsatzmeldung: Nicht ansprechbare Person

Notarzt war bereits vor Ort

Alamierung gegen 14 Uhr

 

Eine ältere Person hatte am frühen morgen gegen 6 Uhr einen Herzstillstand. Es wurde leider erst gegen 14 Uhr von den ANgehörigen bemerkt, es war leider keine Hilfe mehr möglich.

 

Ich möchte hiermit den Angehörigen mein Beileid aussprechen, auch wenn ich die Person nicht gekannt habe, weiß ich, das sie ein wichtiger Teil der Familie war.

1.10.07 18:09, kommentieren

VU mit Motorad

Ein Motorradfahrer hat die Kontrolle über seine Maschine verloren und raste mit Ihr in einen Graben. Als wir am Einsatzort ankamen war bereits der Notarzt vor Ort und hat mit der Versorgung des Patienten angefangen.

Der Patient war wach und Ansprechbar, Orientiert und hatte keine Amnesie. Er klage jedeglich über Schmerzen im rechten Unterarm.

Nach kurzer Rücksprache mit dem Notarzt wurde der Patient mit Hilfe der Schaufeltrage auf die Vakuummatratze gelagert und dann in den RTW gebracht, damit eine weitere Versorgung in Ruhe stattfinden konnte.

 Nach dem Anschließen des Monitors, dem legen eines großen Venenzuganges (2,2mm) und dem Messen des BZ zeigten sich folgende Vitalzeichen:

RR palp. 120

HF 100

Puls 100

SpO² 96%

BZ 87 mg/dl

Der Patient wurde soweit es ging entkleidet, mit Ausnahme des rechten Armes, da es dem Patienten zu sehr Schmerzte. Um eine Diagnostik des rechten Armes zu erleichtern und dem Patienten die Schmerzen zu Nehmen erhielt der Patient 50mg Ketanest S® sowie 5mg Midazolam® und 500ml Ringer. 

Nach dem Entkleiden und Untersuchen des Rechten Armes wurde dieser geschient, da der Verdacht bestand das der Arm in bereich des Handgelenkes gebrochen sein könnte. Zudem wurde eine Halskrause angelegt und 4l O²/min über die Nase verabreicht.

Der Patient wurde ohne Sonderrechte Arztbegleitet auf die Chirurgische Ambulanz des zuständigen Krankenhauses Transportiert. Während der fahrt erhielt der Patient weitere 25mg Ketanest S® sowie 1.000 ml Ringerlösung.

Der Trabsport verlief Problemlos ohne Schwierigkeiten.

1 Kommentar 20.8.07 16:03, kommentieren

Sturz aus Höhe

Patient ist aus ca. 4m mit dem Rücken auf eine Beton platte gestüzt und hat sich selber ins Haus begeben (ca.20m) um den Notruf abzusetzen.

Bei unsere Ankunft lag er in seinem Bett und klagte über Schmerzen im li. Bein, sowie Schmerzen im Rücken wenn er seinen Re. Arm bewegt. Um die Vitalzeichen Festzustellen haben wir Blutdruck (100/50), Puls sowie SPo2 (Sauerstoffsättigung des Blutes) gemessen. Zur Therapie gaben wir im 4L Sauerstoff und legten einen Zugang. Zu diesem Zeitpunkt traf auch der Alarmierte Notarzt mit dem Rettungshubschrauber ein und gab dem Patienten Schmerzmittel.

Um die Gesundheit des Patienten nicht zu gefährden haben wir ihn mit der Schaufeltrage auf der Vakuummatratze gelagert. Beim Anlegen der Schaufeltrage war jedoch im Bereich der LWS ein Knirschen zu hören, was darauf hinwies das dort Wirben gebrochen waren.

Nach dem Vorsichtigen Umlagern wurder der Patient in das zuständige Schwerpunktkrankenhaus geflogen.

26.7.07 12:40, kommentieren

Allerlei

Da ich momentan nicht das Internet nur auf der Arbeit nutzen kann fasse ich mich kurz,

bisher hatte ich zur Behandlung 3 Schlaganfälle, 1 Hypertensive entgleisung (Plötzlicher Bluthochdruck), einen Verkehrsunfall wo der Pat. ein Schleudertrauma hatte. Das war es eigentlich im großen und ganzen,

näheres kommt demnächst

1 Kommentar 15.7.07 13:36, kommentieren

Matjeswoche

Während des Eröffnungswochenendes hatten wir von der Bereitschaf mehrere Einsätze, unter anderem Pflaster Kleben.

Jedoch hatten wir auch ernstere Sachen, unter anderem einen Unterarmbruch welcher verschoben war. Die Person wurde von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren.

Außerdem hatten wir 2 Kreislaufkoller, bei der ersten Person hatte sich die Situation jedoch schnell geklärt, und sie konnte entlassen werden.

Bei der zweiten Person war es was anderes, der Puls war schwach und langsam, der Blutdruck war ebenfalls niedrig (90/60). Der Blutzucker lag bei 80mg/dl obwohl eine halbe Stunde zuvor Zuckereich gegessen wurde.

ur sicherheit wurde der Rettungswagen alamiert, zudem wurde der Person bis zum eintreffen den Rettungswagens 3L O²/min gegeben. 

1 Kommentar 25.6.07 17:27, kommentieren