Einsatzbereitschaft wegen G8

Aufgrund des G8-Gipfels wurde der Katastrophenschutz des Kreises Steinburg in Alarmbereitschaft versetzt, ein Einsatz wird als wahrscheinlich angesehen.

Die Alarmbereitschaft beginnt am 30.05. und endet am 12.06.; da der Einsatz wahrscheinlich ist müssen wir von Katastrophenschutz unsere Sachen packen, eine Tasche mit Ziviler Kleidung, Einsatzkleidung +Reserve (falls vorhanden), n Gesellschaftsspiel (Für den Feierabend), und, und, und.

Die Vorlaufzeit beträgt max. 3h. Innerhalb dieser 3h müssen wir die Fahrzeuge besetze und das Katastrophenschutzzentrum in Kremperheide anfahren, von dort wird es dann in form einer Kolonnenfahrt zum Einsatzgebiet gehen. 

1 Kommentar 29.5.07 00:24, kommentieren

SAN-Dienst

Am 27.05.2007 fand bei uns in Ort ein Intermationales Fußballturnier der Jugend statt.

Während des Turnieres haben wir diverse Collpacks ausgegeben sowie Pflaster geklebt, jedoch mussten wir zweimal den Rettungswagen rufen aufgrund folgender Patienten:

Patient 1: Als der Patient den Ball treten wollte blieb der Patient mit dem Fuß im Rasen hängen und überspannte diesen. Bei der erstuntersuchung stellte sich heraus das der FUß sich nicht mehr bewegen lies.

Aufgrund des Unfallherganges und den Symptomen lies ich einen Rettungswagen zum Krankentransport kommen, da ich den Verdacht hatte das bei dem Patienten Bänder gerissen sein könnten. Später traf ich den Patienten wieder an, nachdem er im Krankenhaus war, zum Glück hatte er nur ein Prellung und darf für 3 Tage den Fuß nicht belasten.

 

 Patient 2: Während eines Fußballspieles gretschte eine Person um den Ball zu treffen, jedoch hat die Person das Bein hochgerissen und dem Patienten von unten gegen die Kniescheibe getreten.

Beim Patienten ist in der Vergangen Zeit mehreremale  beim betroffenen Knie die Kniescheibe herausgesprungen.

Das Bein lies sich nicht Bewegen, außerdem hatte sich rasch eine Schwellung gebildet. Aufgrund der Vorgeschichte lies ich wieder einen Rettungswagen kommen um in Krankenhaus weitere Verletzungen auzuschließen.

Um Bewegungen im Knie zu verhindern haben wir das Bein vorsorglich geschient.

Später traf ich die Trainerin des Patienten an, welche meinen Verdacht bestätigte, die Kniescheibe sein mit höchster wahrscheinlichkeit aus dem Gelenk herausgesprungen, aber auch gleich wieder herein gerutscht. 

1 Kommentar 28.5.07 19:48, kommentieren

Als Gott den Rett.Ass. schuf

Ich habe eine neue Zusatzseite geblogt, den Text auf dieser Seite habe ich von einem Dozenten aus meiner Ausbildung, in diesem Text wird sehr gut beschrieben wie das Berufsleben eines Rettungsdienstlers aussieht.

1 Kommentar 22.5.07 17:23, kommentieren

Kesselexplosion

Am Samstag, den 19.05.2007 wurde die SEG des Kreises Steinburg um 07:28 Uhr zu einem Einsatz gerufen. Folgende Meldung wurde bei der Alamierung von der zuständigen Rettungsleitatelle gennant:" Einsatz für die SEG Steinburg, fahren Sie Unterkunft des Katastrophenschutzen an, und stellen sie Einsatzbereitschaft her."

Nachdem die SEG Glückstadt (in der Ich unteranderem Aktiv bin) die Fahrzeuge besetzt hatte (Den Sprinter, und den Opel), fuhren wir ohne Sonderrechte in die Kreisunterkunft des Katastrophenschutzes. Dort angekommen erhielten wir die Order von der "Kater Steinburg XX" (Den volständigen Funkrufnamen werde ich aus Datenschutzgründen nicht nennen) einen Parkplatz in der nähe eines großes Industrieunternehmens anzufahren, und dort auf weitere Order zu warten. Nach dem Eintreffen an dem Parkplatz (wir fuhren mit Sonderrechten), sollten wir zudem eben genannten Unternehmen weiter fahren um dort die Kameraden der SEG Itzehoe zu unterstützen.
Vor Ort hatten wir zu beginn die Aufgabe einen HVP (Haupt Verbandsplatz) einzurichten. Jedoch konnten wir den Kameraden nur kurzzeitig helfen da wir nach kurzer Zeit einen neuen Einsatz erhalten haben. Auf dem Gelände des Unternehmens war ein PKW in Brand geraten. Unsere Aufgabe bestand aus einer Bereitstellung, d.h. das wir zum Einsatzort fuhren, und dort die Feuerwehr absicherten, da diese Atemschutz trugen, welches für den Körper eine massive anstrengung darstellt. Bei unseren Eintreffen am neuen Einsatzort fanden wir einen Kameraden der Feuerwehr bewusstlos am Boden liegen. Nach Ansprechen und setzen des Schmerzreizes [siehe "Fachchinesisch"] reagierte dieser nicht. Er Reagierte auch nicht auf die frage ob er Mimt (die Situation spielt) oder ob es sich um einen Realfall handele. Daraufhin wurde ein Rettungswagen geordert, welcher aber sofort wieder abbestellt wurde, weil der Kamerad unerwartet die Augen öffnete und erklärte das er Mimen würde.

Nachdem der Kamerad in den KTW eingeladen wurde fuhren wir zur hiesigen Feuerwache um diesen aussteigen zu lassen, anschließend gab es Frühstück. Gegen 10 Uhr erfolgte ein Zweiter Einsatz für die SEG Steinburg. Einsatzort war wieder das Industrielle Unternehmen. Der HVP war noch vollständig eingerichtet, so das die es kaum Vorlauf-, und Anfahrtszeit ["Fachchinesisch] gab. Laut Einsatzmeldung hat ein Kesselwagon der DB auf dem Gelände Leck geschlagen. Bei ersten untersuchungen der austretenden Chemikalie durch das L-ZG (Löschzug Gefahrengut) stellte sich heraus das es sich bei der flüssigkeit um Hochkonzentrierte Schwefelsäure handelt.

Aus diesem Grund wurde der Dekontaminationtrupp der Feuerwehr alarmiert. Zudem wurde die SEG-Glückstadt, sowie eine weitere SEG-komponente an die "Front" geschickt um die Patienten zu sichten und grob zu versorgen, damit diese schnellstmöglich zum HVP gebracht werden können.

Als wir an der "Front" ankamen war keine genaue Lagemeldung vorhanden. Es wurde begonnen die Fahrzeuge für die Transporte umzurüsten, ebenso wurde das Sanitätsmaterial bereitgestellt. Schnell kamen erste Meldungen über 7-8 Verletzte, davon zwei Schwerverletzte.

Die ersten Patienten wurde von dem Rettungstruppen der Feuerwehr schnell aus dem Gefahrenbereich gebracht, jedoch war zu dem Zeitpunkt noch keine Behandlung durch die SEG für die Patienten möglich, da die Patienten noch mit der Säure Kontaminiert waren, und diese vor der Behandlung dekontaminiert werden mussten.

Nach der Dekonatamination wurden die ersten Patienten versorgt, zu den Verletzungen zählten Verätzungen 1-2 Graden, Spießverletzung in der Hand, Gehörsturzt, geschlossene Unterarmbruch sowie Glassplitter im Bein.

In der Zwischenzeit hatte sich die Lagemeldung bezüglich der Anzahl der Verletzten verändert, es waren nun 11 Verletzte, welche schnellstmöglich Versorgt werden mussten.

Gegen 12 Uhr waren sämtliche Patienten versorgt und zum HVP gebracht worden. Die SEG Glückstadt verblieb zur Absicherung der Feuerwehr, welche mit Atemschutz ihre Arbeit verrichtete, am Einsatzort, während die anderen Fahrzeuge zum HVP fuhren um die dortigen EInsatzkräfte zu Unterstützen.

Das Ende der Übung war gegen 13 Uhr.

Ich habe versucht den Text möglichst neutral zu halten, da ich vermeiden möchte, das ich euch mit meiner Persönlichen meinung beeinflusse, oder ein falsches Bild von dem Szenario geben. Normalerweise würde ich euch gerne meine Meinung schreiben, aber würde es diesmal wohl nicht so gut sein, wenn ihr sie trotzdem unbedingt wissen wollt könnt ihr mich anmailen. 

1 Kommentar 19.5.07 22:13, kommentieren

Langsam aber sicher

Leider haben ich momentan nicht so viele SAN-Dienste, deswegen tut sich nicht so viel in diesem Bereich, jedoch wird sich das ab dem 1.7. ändern, da ich ab dann endlich im Rettungsdienst arbeite. Anbei seht ihr schonmal n Foto von der Rettungswache, auf der ich stationiert sein werde, die Wache gibt es erst seit dem 6.12.2006 und liegt direkt an der Autobahn, weil es dort recht häufig zu Unfällen kommt.

 


15.5.07 11:29, kommentieren

Blutspenden

Während der Blutspendeaktion hatten wie 2 Kreislaufkoller, die erste Person war sehr schnell wieder fit. Die 2. Person musste Medikamte nehmen, damit der Kreislauf wieder stabil wurde. Nach mehreren Kontrollen durch den Arzt durfte die Person später aber nach Hause fahren.

4.5.07 20:54, kommentieren

Sandienst

Ort: Reitturnier

VOrgeschichte: Bei einer Reitprüfung hat das Pferd die Person abgeworfen, welche mit dem li. Oberschenkel massiv auf die Erde aufschlug

Symptome: Massive Schmerzen im li. Oberschenkel, Puls schnell und stark

Therapie: Nach sichtung durch einen "Arzt" (Die Person ist Humanmediziner, jedoch seit ca. 15 Jahren net mehr aktiv) wurde die fahrt in ein Krankehaus zum Ausschluss eines Bruches empfohlen, auf ANweisung des Arztes wurde auf einen Krankenwagen verzichtet. 

4.5.07 20:52, kommentieren