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Exitus

Einsatzmeldung: Nicht ansprechbare Person

Notarzt war bereits vor Ort

Alamierung gegen 14 Uhr

 

Eine ältere Person hatte am frühen morgen gegen 6 Uhr einen Herzstillstand. Es wurde leider erst gegen 14 Uhr von den ANgehörigen bemerkt, es war leider keine Hilfe mehr möglich.

 

Ich möchte hiermit den Angehörigen mein Beileid aussprechen, auch wenn ich die Person nicht gekannt habe, weiß ich, das sie ein wichtiger Teil der Familie war.

1.10.07 18:09, kommentieren

Luftnot mit spätere Intubation

Einsatzart: NFA (Notfall mit Notarzt)

 

 

Die Patientin haben wir auf dem Sofa in Atemunterstützender (Arme nach hinten) haltung vorgefunden. Die Patietin war wach, Ansprechbar und Orientiert. Sie berichtete uns, das die Atmenot öfters vorkommt.

Erster Blutdruck: 160/110

Puls: 123

SPo²: 91%

 

Der Notarzt traf nachdem wir die Vitalwerte Festgestellt hatten am Einsatzort ein. Um die Patientin optimal versorgen zu können haben wir die Patienten zügig zum Rettungswagen gebracht und mit erhöten Oberkörper auf der Trage gelagert.

Aufgrund der niedrigen SPo² erhielt die Patientin 6L O²/min

Beim Auskultieren der Lunge waren starke Blubbergeräusche zu hören, was auf ein Lungenödem hinwies.

Aus diesem Grund erhielt die Patientin 40mg Furosemid® sowie 500ml Ringer-Lactat®, welches als trägerlösung diente.

Ohne erkennbaren Grund verschlechterte sich er Allgemeinzustand der Patientin plötzlich massiv, sie klagte über massive Probleme beim Atmen und bildete eine starke Zyanose.

Umgehend erhielt die Patientin weitere 40mg Furosemid® sowie 500mg Prednisolut®. Außerdem wurde der Sauerstoff auf 12L O²/min geändert.

Die SPo² fiehl auf 72%.

Der Notarzt entschied eine Intubation durch zu führen, und in folge dessen die Patientin künstlich zu Beatmen.

Die Intubation wurde mit 20mg Ebrantil® sowie 20mg Dormicum® eingeleitet.

Bei der Lagerung der Patientin zur Intubation  aspirierte diese große Mengen an Schaum und Wasser. Die Intubation gelang jedoch ohne Probleme. Anschließend wurde die Patientin an die Beatmungsmaschine angeschlossen. In Zyklischen Abständen wurden die Atemwege abgesaugt. Die Narkose wurde mit 0,2mg Morphium aufrecht erhalten.

Die SPo² stieg wieder auf 98%, Der Puls betrug 93 und der Blutdruck hielt sich bei 130/100 leicht Schwankend.

Nachdem sich der Zustand der Patientin stabilisiert hatte wurde diese unter Sonderrechten zur weiteren Versorgung auf eine Innere Intensivstation gebracht.

 

Der Transport verlief ohne Schwierigkeiten bei gelegentlichem Absaugen der Atemwege. 

1 Kommentar 23.10.07 01:11, kommentieren