Chirurgisch

VU mit Motorad

Ein Motorradfahrer hat die Kontrolle über seine Maschine verloren und raste mit Ihr in einen Graben. Als wir am Einsatzort ankamen war bereits der Notarzt vor Ort und hat mit der Versorgung des Patienten angefangen.

Der Patient war wach und Ansprechbar, Orientiert und hatte keine Amnesie. Er klage jedeglich über Schmerzen im rechten Unterarm.

Nach kurzer Rücksprache mit dem Notarzt wurde der Patient mit Hilfe der Schaufeltrage auf die Vakuummatratze gelagert und dann in den RTW gebracht, damit eine weitere Versorgung in Ruhe stattfinden konnte.

 Nach dem Anschließen des Monitors, dem legen eines großen Venenzuganges (2,2mm) und dem Messen des BZ zeigten sich folgende Vitalzeichen:

RR palp. 120

HF 100

Puls 100

SpO² 96%

BZ 87 mg/dl

Der Patient wurde soweit es ging entkleidet, mit Ausnahme des rechten Armes, da es dem Patienten zu sehr Schmerzte. Um eine Diagnostik des rechten Armes zu erleichtern und dem Patienten die Schmerzen zu Nehmen erhielt der Patient 50mg Ketanest S® sowie 5mg Midazolam® und 500ml Ringer. 

Nach dem Entkleiden und Untersuchen des Rechten Armes wurde dieser geschient, da der Verdacht bestand das der Arm in bereich des Handgelenkes gebrochen sein könnte. Zudem wurde eine Halskrause angelegt und 4l O²/min über die Nase verabreicht.

Der Patient wurde ohne Sonderrechte Arztbegleitet auf die Chirurgische Ambulanz des zuständigen Krankenhauses Transportiert. Während der fahrt erhielt der Patient weitere 25mg Ketanest S® sowie 1.000 ml Ringerlösung.

Der Trabsport verlief Problemlos ohne Schwierigkeiten.

1 Kommentar 20.8.07 16:03, kommentieren

Sturz aus Höhe

Patient ist aus ca. 4m mit dem Rücken auf eine Beton platte gestüzt und hat sich selber ins Haus begeben (ca.20m) um den Notruf abzusetzen.

Bei unsere Ankunft lag er in seinem Bett und klagte über Schmerzen im li. Bein, sowie Schmerzen im Rücken wenn er seinen Re. Arm bewegt. Um die Vitalzeichen Festzustellen haben wir Blutdruck (100/50), Puls sowie SPo2 (Sauerstoffsättigung des Blutes) gemessen. Zur Therapie gaben wir im 4L Sauerstoff und legten einen Zugang. Zu diesem Zeitpunkt traf auch der Alarmierte Notarzt mit dem Rettungshubschrauber ein und gab dem Patienten Schmerzmittel.

Um die Gesundheit des Patienten nicht zu gefährden haben wir ihn mit der Schaufeltrage auf der Vakuummatratze gelagert. Beim Anlegen der Schaufeltrage war jedoch im Bereich der LWS ein Knirschen zu hören, was darauf hinwies das dort Wirben gebrochen waren.

Nach dem Vorsichtigen Umlagern wurder der Patient in das zuständige Schwerpunktkrankenhaus geflogen.

26.7.07 12:40, kommentieren

SAN-Dienst

Am 27.05.2007 fand bei uns in Ort ein Intermationales Fußballturnier der Jugend statt.

Während des Turnieres haben wir diverse Collpacks ausgegeben sowie Pflaster geklebt, jedoch mussten wir zweimal den Rettungswagen rufen aufgrund folgender Patienten:

Patient 1: Als der Patient den Ball treten wollte blieb der Patient mit dem Fuß im Rasen hängen und überspannte diesen. Bei der erstuntersuchung stellte sich heraus das der FUß sich nicht mehr bewegen lies.

Aufgrund des Unfallherganges und den Symptomen lies ich einen Rettungswagen zum Krankentransport kommen, da ich den Verdacht hatte das bei dem Patienten Bänder gerissen sein könnten. Später traf ich den Patienten wieder an, nachdem er im Krankenhaus war, zum Glück hatte er nur ein Prellung und darf für 3 Tage den Fuß nicht belasten.

 

 Patient 2: Während eines Fußballspieles gretschte eine Person um den Ball zu treffen, jedoch hat die Person das Bein hochgerissen und dem Patienten von unten gegen die Kniescheibe getreten.

Beim Patienten ist in der Vergangen Zeit mehreremale  beim betroffenen Knie die Kniescheibe herausgesprungen.

Das Bein lies sich nicht Bewegen, außerdem hatte sich rasch eine Schwellung gebildet. Aufgrund der Vorgeschichte lies ich wieder einen Rettungswagen kommen um in Krankenhaus weitere Verletzungen auzuschließen.

Um Bewegungen im Knie zu verhindern haben wir das Bein vorsorglich geschient.

Später traf ich die Trainerin des Patienten an, welche meinen Verdacht bestätigte, die Kniescheibe sein mit höchster wahrscheinlichkeit aus dem Gelenk herausgesprungen, aber auch gleich wieder herein gerutscht. 

1 Kommentar 28.5.07 19:48, kommentieren

Sandienst

Ort: Reitturnier

VOrgeschichte: Bei einer Reitprüfung hat das Pferd die Person abgeworfen, welche mit dem li. Oberschenkel massiv auf die Erde aufschlug

Symptome: Massive Schmerzen im li. Oberschenkel, Puls schnell und stark

Therapie: Nach sichtung durch einen "Arzt" (Die Person ist Humanmediziner, jedoch seit ca. 15 Jahren net mehr aktiv) wurde die fahrt in ein Krankehaus zum Ausschluss eines Bruches empfohlen, auf ANweisung des Arztes wurde auf einen Krankenwagen verzichtet. 

4.5.07 20:52, kommentieren

First Responder

Ein Mädchen hatte sich beim Sport den linken Knöchel Verletzt, als ich eintraf lag sie am Boden, es hatte vieles auf einen Bruch gedeutet, jedoch war keine klare Diagnostik möglich. Der Rettungsdienst hat sie ins Örtliche Krankenhaus gebracht.

15.3.07 18:42, kommentieren

Notfall

Vorgeschichte: Eine ältere Person lag hilflos am Boden und rief laut um Hilfe. Ein Nachbar hörte dies und alarmierte den Rettungsdienst, es wurde der Diensthabende Rettungswagen alarmiert. Die Wohnung war verschlossen, jedoch war es möglich eine Glastür auszuhebeln, um so zugang zur Wohnung zu erhalten.

Situation: Die ältere Person sagte das sie gestürzt war, und sich nun nicht mehr Bewegen könne aufgrund von Schmerzen in der Wirbelsäule

Symptome: Schmerzen im Rücken, halbseitige Lähmung, verwaschene Sprache, unterschiedliche Blutdrücke an den Armen, Patient war verwirrt

Therapie: Aufgrund der guten und stabilen Vitalwerte wurde kein Venenzugang gelegt. Der Patient wurde mit Stifneck und Schaufeltrage auf der Vakuummatratze gelagert und unter Monitoring ins Krankenhaus transprotiert.

1 Kommentar 15.3.07 18:40, kommentieren

Notfall mit Notarzt

  Vorgeschichte: Der Patient ist beim Schlittschuh fahren gestürzt. War nicht Bewusstlos. Patient war Orientiert, und hatte keine Akustischen, Optischen, Linguistischen oder Motorische einschränkungen.

Symptome: Kopfschmerzen, kl. Platzwunde am Kopf

Therapie: Transport in das zuständige Krankenhaus ohne Notarzt

15.3.07 18:37, kommentieren